Nachthahn

Die Hähne kräh’n als gäb’s kein Morgen

Stunden später wird man aufstehn

gehn zum Frühstücksbrot besorgen

mit dem Sonnenaufgang rausgehn

graue Straßen, graue Tiere

nur vereinzelt, keine Horden

Rico’s Pollos, zu die Türe

Die Hähne kräh’n als gäb’s kein Morden

Adrian Tobias Jotter

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Der Gartenzwerg

Gestern Morgen stand ich auf und ging in meinen Garten

Dort traf ich meinen Gartenzwerg mit freudigem Erwarten

Er hatte irgendwie ein breites Grinsen im Gesicht

Da merkte ich, es ist die frühe Sonne, die mich sticht

Also schnellstens wieder rein

da verheddert sich mein Bein

Ich denke nach: Was kann das sein

und schon seh ich unterm Stein

Oh! Da wird mir Angst und Bange!

Eine riesengroße Schlange!

Gelb gefärbt mit braunen Streifen

ich versuch nach ihr zu greifen

und ich fühl mich wie gelähmt

doch zum Glück ist sie gezähmt

„Das war ich.“ ertönts von oben

„Ohne mich zu sehr zu loben

Ja ich lernte sie den Frieden

vorher hat sie dich gemieden

drum hast du sie nie gesehn

kannst beruhigt weitergehn“

Dann sah ich meinen Gartenzwerg dort oben auf dem Baum

Gestern morgen stand ich auf und dacht an diesen Traum.

Adrian Tobias Jotter

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Ess-Dilemma

Gesund ernähr’n ist immer wichtig.

Und wen kümmert’s? Leider mich nich.

Wäre es auch folgerichtig

mich zu tadeln, würd ich giftig

nur erwidern: Das ist nichtig!

Gehacktes ess‘ ich oft und gerne.

Nicht vom Schwein, nein, das sei ferne.

Wenn ich es auch niemals lerne,

ist es oft wie tausend Sterne

meinem Magen harte Kerne.

Mein Verstand das ist mein Magen.

Kann man gar nicht anders sagen.

Meide schon seit Jahren Waagen.

Hoffe niemand stellt mir Fragen.

Oh! Wer soll das nur ertragen?

Adrian Tobias & Evelyn Christin Jotter

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Mein Vater

Über meinen Vater würd‘ ich nicht gerne scherzen,

er war immer für mich da wenn ich Schmerzen im Herzen hatte

ich war wohl besser in Mathe, doch das wars dann

mein Vater der ging immer voran, er war ein richtiger Mann

der alles kann, wenn der Sohn es braucht

und das wusste ich auch, mein Vater hat mir auch nicht alles gekauft

doch ich hab ihm vertraut, denn er wusste was taugt,

bei allen Fragen wusste mein Vater alles genau

ich war nicht schlau doch das ist nicht so schlimm,

denn ich bin sein Kind, auch wenn ich siebzig bin

er war, für mich da und das an jedem Tag

ich weiss ich bin geliebt von meinem Vater

Ich muss gestehn, manchmal habe ich verkannt,

was ich an meinem Vater habe, bin einfach fortgerannt

bin gefallen auf trocknen und heißen Wüstensand,

die Sonne hat gebrannt, doch er nahm meine Hand

half mir hoch und er baute mich auf und er fragte

ob ich mitkomm oder weiterhin laufe fort

Ja er ließ mir die Wahl als er das sagte

doch ich sah in seinem Herzen die Qual als er mich fragte

unfassbar die Geduld die Liebe es war kein Zwang

diese Frage stellt er immer wieder mein Leben lang

nahm mich auf, erntet Spott und Hohn, doch was tat er

er liebte den verlorenen Sohn mein Vater

Und ich weiss leider nicht wie es dir gerade so geht

wenn du jetzt diese Zeilen hörst und die Sprache verstehst

vielleicht bist du verbittert oder auch wütend auf mich

weil dein Vater nicht so war und dann verstehe ich dich

denn auch ich kenne Menschen, denen es leider so ging

man könnte vieles behaupten, doch sie war kein geliebtes Kind

sie sehnten sich nach echter väterlicher Liebe,

doch alles was sie bekamen waren Schläge, Hass und Hiebe

(sela)  und sie weinten

bitterlich und kläglich, bis Mitternacht fast täglich

bis dann ein Vater kam und sich ihrer annahm,

tröstet sie mit seinem väterlichen mächtigen Arm

Dieser Vater ja er nimmt sich deiner an

es ist endlich dieser Vater dessen Liebe man voll vertrauen kann

der dich einfach so liebe so wie du bist

egal was vorgefallen ist, egal was vorgefallen ist

dieser Vater will auch dein Vater sein,

er ist auch mein Vater und ich gestehe mir ein

dass ich ohne diesen Vater nichts von dem wäre was ich heute bin

ein gesegnetes Kind, dem das Leben gelingt

das zu schweben beginnt, in dessen Leben all der Regen verrinnt

wenn ich nur mutig auf den Vater schau

und ihm mein Leben anvertrau, dann ist er treu und gerecht

und diese Liebe ist echt beim Vater im Himmel

MC AdiDasKind

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Psalm 40 in 32 bars

Ich wollte zum Herrn/ und er hörte mein Schrein

er blieb mir nicht fern/ ja so wars mit uns zweien

Ich war tief in der Grube/ voll von schmutzigem Schlamm

an eine saubere Stube/ kam ich lange nicht ran

dann hat er mich gezogen/ auf den Felsen gestellt

und jetzt werd‘ ich ihn loben/ weil das Gott gefällt

denn das sehen so viele/ die dann auf Gott vertraun‘

nicht auf böse Lügenspiele/ sondern Gott nur baun‘

Die haben Freude/ ja denen gehts‘ gut

seht doch heute/ dass Gott Wunder tut

die er beweist/ an uns und unseren Leben

Gott das heißt/ es kann nichts größeres geben

als dich du bist groß/ machst unzählige Wunder

ich verkündige bloß/ und bin platt wie ne Flunder

du willst offene Ohren/ und nicht Brandopfergaben

dafür sind wir geboren/ unser Herz willst du haben

Es macht mich froh/ das zu tun was dir gefällt

darum rede ich so/ Es gibt nichts was mich hält

Ich verkündige frei/ du bist treu und gerecht

sind auch alle dabei/ ich sag: „Die Gnade ist echt!“

Herr ich bin gewiss/ dein Erbarmen ist groß

Wenn die Sünde mich frisst/ lässt deine Gnade nicht los

Oh Herr/ bitte heile mich im hier und jetzt

der die Sünde nicht versetzt/ sonder vergisst bis zuletzt

Und alle die Spötter/ die es nicht verstehn‘

sie haben Götter/ doch sie werden vergehn‘

aber alle die dich suchen/ und von Freude überströmen

Herr die wirst du nicht verfluchen/ sondern ewiglich versöhnen

und sie werden dich bekennen/ oh Herr und deine Gnade

werden „groß“ dich nennen/ heute und an jedem Tage

ich bin arm und mir gehts‘ schlecht/ aber du Herr denkst an mich

du alleine handelst recht/ Herr das weis ich sicherlich

Adrian Tobias Jotter  ( Nach Psalm 40, von David, ehem. König von Israel)

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Der Schlingel

Der Schlingel schwänzt freudig die Schule am Morgen

schläft lange, lenzt häufig, kann er sich was borgen

was Ehrlichkeit ist, scheint langsam ihm nur

so wird er verwelken, das ist die Natur

 

Adrian Tobias Jotter

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Der Schlinge

Der Schlinge Zug, der Räuber Grauß

Grausam schlugen Zähne raus

dem Sheriff als vom Fluss sie kamen

zwei Räuber, nun gibts kein Erbarmen

 

Adrian Tobias Jotter

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